Rezension zu „So genial“

So genial!

Nach „Unzertrennlich“ (2018), „Wahnsinn“ (2017) und „Der eine Moment“ (2016) legt Eva Luginger mit „So genial“ ein neues Album auf, das anders ist als seine Vorgänger. Man spürt: Die 30-jährige Sängerin träumt in ihren Songs nicht mehr von der Liebe, sie lebt sie. Und ist mit sich und der Welt im Einklang. So genial!

Albumbesprechung von Heike Arnold

Produziert wurde das neue Album, das am 31. Mai 2019 offiziell in den Verkauf geht, von Alfons Weindorf, der Eva Luginger bereits seit einigen Jahren begleitet und auch für Patrick Linder und Semino Rossi arbeitet. Von den 12 Titeln des Albums stammen drei aus der Feder von Bernd Meinunger, der vielen Schlager- und ESC-Fans nicht unbekannt sein dürfte. Der Liedtexter (…) hat in Zusammenarbeit mit Ralph Siegel zahlreiche Hits geschaffen wie z. B. „Ein bißchen Frieden“ (Nicole), „Dschingis Khan“ ( (Dschinghis Khan) oder  „Theater“ (Katja Ebstein), die auch beim Grand Prix Eurovision Erfolg hatten. (…).* „Glaub an mich“ wurde von Tobias Reitz getextet, der u. a. für Helene Fischer, Olaf, KLUBBB3, Claudia Jung, Stefanie Hertel, Andrea Berg …. schreibt. Mit „Wie wird es sein“ hat die Interpretin auch einen eigenen Text in ihrem Album, in dem es überwiegend um das komplexe und manchmal auch komplizierte Thema Liebe geht.

Was mir an dem neuen Album besonders gut gefällt: Es ist kein Einheitsbrei auf Basis ohrgefälliger C-Dur-Akkorde, sondern eine geniale Mischung aus Beat, Pop, interessanten Keyboard-Arrangements und – wie beim Titel „Frau mit Power“ einer guten Prise lateinamerikanischer Gitarren-Klänge, die vom Kopf sofort in die Beine gehen. Überraschend kommt taucht zwischen den Solo-Titeln mit „Sind wir noch wir“ ein Duett auf, das Eva Luginger mit Alexander Rier, Sohn des Kastelruther Spatzen Norbert Rier, aufgenommen hat.

Wer es bis zum Titel No. 8 „Du und ich“ noch auf dem Sofa oder auch auf dem Bürostuhl ausgehalten hat, muss spätestens jetzt beginnen, das Tanzbein zu schwingen, um frühestens nach „Das kann doch wohl nicht wahr sein“ eine Pause einzulegen. Denn „Wenn ich heut Nacht in deinen Armen liegt“ ist eher etwas zum Zuhören oder Kuscheln. Einen schnellen Diskofox kann man bei „Glaub an mich“ aus Parkett legen und den Härtetest bestehen. Da kommt es gerade recht, dass der letzte Song des Albums „Wie wird es sein“ dazu einlädt, einander in die Arme zu nehmen und tausende Lichter für die Engel zu entzünden, die wir vermissen.

Apropos: Habe ich eigentlich schon etwas zur Stimme gesagt, die diese zwölf sehr schönen Songs interpretiert? Sie ist einfach genial!

Das Album erscheint am 31.05.2019 beim Verlag Mandorla Music & Entertainment GmbH und kann jetzt bereits bei Eva Luginger vorbestellt werden:
http://www.eva-luginger.de

*Zitat-Quelle: http://www.wikipedia.de